Die Amalfiküste ist einer der schönsten Orte Italiens und eines der frustrierendsten Reiseerlebnisse — wenn man es falsch angeht. Die SS163 im August ist ein zweispuriger Parkplatz.
Die Orte: Welche Besuchen, Welche Überspringen
Positano: das fotogenischste, teuerste, vollste. Lohnt 2 Stunden, erschöpfend für 2 Tage.
Ravello: der beste Ort der Küste, 350m über dem Meer. Villa Cimbrone Gärten (€7) mit der schönsten Aussicht — die Terrasse der Unendlichkeit. Ruhiger, günstiger, authentischer.
Praiano: verstecktes Juwel, viel weniger Touristen, gleiche Kulisse, Bruchteil der Preise.
Cetara: Fischerdorf, bekannt für Colatura di Alici. Authentisch, untouristisch, exzellente Meeresfrüchterestaurants.
Fortbewegung (Der Entscheidende Teil)
Fahren Sie die Küstenstraße niemals im Juli-August. Alternativen:
- Fähre: die angenehmste Option zwischen Salerno, Amalfi, Positano und Sorrent.
- Bus SITA: günstig (€1,30/Fahrt), langsam, im Sommer voll, aber es funktioniert.
Übernachten Sie in Sorrent oder Salerno (günstiger, bessere Verkehrsanbindung). Tagesausflüge mit der Fähre. Das löst das Verkehrsproblem komplett.
Versteckte Strände
Fjord von Furore: ein winziger Strand in einer engen Schlucht zwischen Positano und Amalfi — erreichbar nur schwimmend von der Straße aus oder über die Treppe. Die Mühe lohnt sich.
Marina di Praia (Praiano): kleine Bucht mit Strandbar, deutlich weniger überlaufen als Positano oder Amalfi.
Spiaggia di Erchie: nur mit dem Boot oder über einen langen Fußweg erreichbar, völlig unverbaut.
Wann hinfahren
Am besten: Mai bis Juni (warm genug zum Schwimmen, 80 % weniger Touristen als im August), September bis Oktober (Meer noch warm, Andrang lässt nach).
Meiden: 15. Juli bis 31. August (die Küste ist überlastet).
Der Geheimtipp der Nebensaison: Anfang Mai, wenn die Zitronenbäume in voller Blüte stehen — Duft und Farbe sind überwältigend.
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