Venedig empfängt 30 Millionen Besucher pro Jahr bei 50.000 Einwohnern. Die Mathematik schafft Probleme. So besucht man Venedig, ohne alles zu überbezahlen.
Der wichtigste Tipp: Übernachten Sie. Tagesausflügler kommen um 10 Uhr und gehen um 18 Uhr. Die Stadt verwandelt sich vollständig in der Abenddämmerung.
Wann Hinfahren
Beste Monate: November, Januar-Februar (außer Karneval), Anfang März. Ruhige Stadt, günstige Preise, einzigartige Atmosphäre — Nebel auf den Kanälen, keine Warteschlangen. Vermeiden: Juli-August, Karnevalszeit, Osterwoche.
Acqua alta (Hochwasser) tritt Oktober-Januar auf. Es ist eher faszinierend als katastrophal — Laufstege werden aufgestellt, Einheimische tragen Gummistiefel.
Fortbewegung
Keine Autos. Nur zu Fuß und per Vaporetto (Wasserbus). 48-Stunden-Pass (€36) oder 72-Stunden-Pass (€46) in der Venezia Unica App kaufen. Linie 1 am Canal Grande — die Panoramaroute. Linie 2 ist schneller.
Gondel: €90 für 30 Minuten. Das Traghetto (€2, stehende Überquerung des Canal Grande) ist die einheimische Version.
Günstig und Gut Essen
Die Regel: Je weiter von San Marco und dem Rialto, desto besser und günstiger das Essen. Cannaregio, Castello und Dorsoduro haben Restaurants, wo Venezianer wirklich essen.
Cicchetti (venezianische Tapas) in einer Bacaro (Weinbar): €1-2 pro Stück, Prosecco €2-3. All'Arco bei Rialto (gehen Sie um 10 Uhr, bevor alles ausverkauft ist) oder Cantina Do Spade.
Espresso am Markusplatz: €7-12. Stehend an jeder anderen Bar: €1,20. Die einfachste Regel für ein günstigeres Venedig-Erlebnis: nie im Sitzen trinken, wenn es keinen besonderen Grund gibt.
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